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Da stand ich nun in der Finsternis. Es ward kalt und feucht gar menschenleer. Eine Träne saß am Wegesrand einsam und in sich gekümmert. Ich ging auf sie zu und fragte ohne all zu großes Interesse: „Was ist los mit dir, hier gehörst du doch nicht hin?“ Ohne Antwort wandte sie sich ab. Abermals stellte ich die Frage und baute mich erneut vor ihr auf: „Was ist los mit dir, hier gehörst du doch nicht
Und da saß ich nun. An dem alten, braunen nach Erinnerungen duftenden Tisch. Der da immer stand. An dem ich immer saß. In dem Zimmer das ich fast besser kannte als mich selbst. Mit dem kleinen Sprossen-Fenster, der Leselampe in der staubigen Nische und dem Bücherregal mit all den vergilbten Exemplaren, die veranschaulichten, dass ich schon lange auf dieser Welt war. Gelesen habe ich jedes einzelne. Einige von ihnen mehrere Male. Sonst hatte ich ja
Wo Schatten ist kann das Licht nicht weit sein. Eine verletzte Seele geht auf Reisen doch sucht keine Erfahrung. Die Flucht treibt sie an aus der trauernden Paarung. Hintergangen, verletzt, getreten. Nur mit letzter Kraft vermag sie sich zu regen. Raus aus dem Dunkel in dem die Opfer den Preis überwiegen. Sie sehnt sich nach einem glücklichen Funken – etwas Frieden. Ein letzter Blick zurück doch die Finsternis schließt sich zu. Die Seele voller Trauer